fbpx

– Und Herr Dr. med. univ. Eberhard und Herr Dr. med. Olivieri waren mit dabei.

Der Landesverband Südwest der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) hat mit der wissenschaftlichen Leitung Prof. Dr. med. Paul A. Grützner (Ärztlicher Direktor der BG Klinik Ludwigshafen) und PD Dr. med. Andreas Badke (Komm. Ärztlicher Direktor der BG Klinik Tübingen) zur der unfallmedizinischen Tagung eingeladen.

Die Tagung richtet sich  an alle am berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren Beteiligten. Hierbei handelt es sich um ein Forum zum Austausch neuer Erkenntnisse auf dem Gebiet der Unfallchirurgie und Orthopädie. Ziel ist es, den Dialog zwischen den Unfallversicherungsträgern und den Leistungserbringern in Südwestdeutschland zu fördern, um die Heilverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung als Garant für den bestmöglichen Rehabilitationserfolg weiter zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund hat auch dieses Jahr, die unfallmedizinische Tagung wieder spannende und anspruchsvolle Themen geboten.

Dr. med. univ. Eberhard und Dr. med Olivieri sind niedergelassenen D-Ärzte in Pforzheim.

#Was ist ein Durchgangsarzt?

Laut Gesetzt gilt, dass die Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und Gemeindeunfallversicherungsverbände als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung verpflichtet sind, bei Arbeitsunfällen schnellstmöglich eine sachgemäße, und soweit erforderlich besondere unfallmedizinische Heilbehandlung und Versorgung zu gewährleisten.

Daraus sind dann die sogenannten Durchgangsärzte entstanden, zu denen wir im übrigen auch zählen.

# Doch was zeichnet Durchgangsärzte (D-Arzt) eigentlich aus?

  • Eine besondere unfallmedizinische Qualifikation und Praxisausstattung
  • Die Facharztqualifikation für „Orthopädie und Unfallchirurgie“ oder für „Spezielle Unfallchirurgie“
  • Mindestens ein Jahr unfallchirurgische Praxiserfahrung in der Behandlung Schwer-Unfallverletzter in einem zum Verletzungsartenverfahren zugelassenen Krankenhaus 
  • Die Gewährleistung, dass mindestens zwei medizinische Assistenzkräfte anwesend sind
  • Das Vorhandensein u. a. eines Röntgenraums, zweier Räume für invasive Eingriffe und eine spezielle apparativ-technische Ausrüstung
  • Besondere hygienische Anforderungen gestellt

#Was sind die genauen Aufgaben eines D-Arztes?

Durchgangsärzte haben die Aufgabe, nach Diagnosestellung über den weiteren Therapieverlauf zu bestimmen und zu entscheiden, welche Fachärzte anderer Fachrichtungen gegebenenfalls hinzugezogen werden oder ob sie die Patienten in eigener Behandlung behalten oder welche Nachschautermine sie – bei Weiterbehandlung durch einen anderen Arzt – durchführen.

Wie Sie sicherlich bereits vermuten, kann nicht jeder D-Arzt werden. Falls Sie nun als Verletzter nach einem Unfall zunächst einen anderen Arzt aufsuchen, ist dieser verpflichtet, Sie als Patient nach den notwendigen Sofortmaßnahmen an einen Durchgangsarzt zu verweisen.

Das bedeutet also, dass im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung die freie Arztwahl des Versicherten bei berufsgenossenschaftlichen Heilbehandlungen eingeschränkt ist.

Hinterlasse ein Kommentar

*

Your email address will not be published.