“Das Kniegelenk können wir in den allermeisten Fällen risikoreduziert mit der Schlüssellochtechnik (Arthroskopie) operieren mit erheblichen Vorteilen zB. beim Heilungsprozess”

— Dr. med. Manuel Olivieri

Was tun bei Schmerzen im Knie

Das Knie ist das Gelenk, welches am längsten und häufigsten arthroskopiert wird. Durch die lange Erfahrung in der Kniechirurgie, stehen für die Chirurgen und Orthopäden vielfältige Techniken und Instrumente zur Verfügung. Heutzutage ist es so, dass bei entsprechenden Verletzungen mit Kreuz- oder Meniskus-Band und Knorpelbeteiligung eine Eröffnung des Gelenkes nahezu nicht mehr notwendig ist. Wir stehen im ständigen Austausch mit spezialisierten Kollegen um höchste Therapiequalität zu gewährleisten.

Meniskus:

Der Meniskus ist eine halbmondförmige Faserknorpelscheibe die als Puffer zwischen Ober- und Unterschenkel und zur Vergrößerung der Kontaktflächen dient. Risse am Meniskus können unfall- oder verschleissbedingt auftreten und führen zu Knieschmerzen. Meist ist der innere Meniskus dabei betroffen. Der häufigste Grund für eine Arthoskopie des Kniegelenks sind degenerative Risse. Fehlanlagen des Meniskus wie Scheibenmeniskus sind selten, können jedoch durch die Arthroskopie schon im Kindesalter korrigiert werden. Grundsätzlich sollte immer versucht werden soviel wie möglich vom Meniskusgewebe zu erhalten. Wenn es möglich ist, je nach Rissform, kann eine Naht des Meniskus durchgeführt werden. Risse im Außenmeniskusbereich, bei dem entsprechend Meniskusgewebe ausgeschnitten werden muss, führt zur frühen Arthrose im Kniegelenk. Bei Teilentfernung des inneren Meniskus kann dieser jedoch über lange Zeit Beschwerdefreiheit bringen.

Meniskusteilentfernung:

Falls eine Naht des Meniskus nicht möglich ist kann mit speziellen Instrumenten die erkrankten bzw. verletzten Anteile des Meniskus entfernt werden. Dies wird nahezu außchließlich arthroskopisch durchgeführt.

Was ist nach der Knie OP?

Der Patient sollte nach der Knie Operation wenige Tage mit Gehstützten laufen, damit das Gelenk sich von der Operation erholen kann und es nicht zu erneuten Schmerzen im Knie kommt. Beschwerdefreiheit kann schon nach wenigen Tagen auftreten, jedoch im Einzelfall auch erst nach mehreren Wochen eintreten.

Meniskusnaht:

Erfolgt eine Verletzung des Meniskus im gut durchblutenden Bereich, soll dieser mit entsprechenden Techniken genäht werden. Hierzu gibt es Nahtsysteme, mit denen der Meniskus versorgt wird.
In der Nachbehandlung muss das Knie 6 Wochen geschützt werden; eine tiefe Hocke sollte nicht vor dem Abschluss des 3 Monats erfolgen.

Meniskusersatz bei Knieschmerzen:

Bei Verlust, bzw. Teilverlust des Meniskus, kann dieser durch ein Transplantat ersetzt werden. Das Plantat besteht aus Polykarbonat- Urethan. Voraussetzung ist ein noch intakter Knorpel, sowie eine gute Bandstabilität des Kniegelenks und eine erhaltene Randleiste des Originalmeniskus.
Die Therapiedauer variiert je nach Versorgung.

Knorpel:

Bei Verschleiss oder Verletzungen des Knorpels kommen mehrere Verfahren zum Einsatz, abhängig von der Ursache, der Größe des Defektes sowie den Begleitverletzungen:
Knorpelglättung(Shaving)
Knorpelrefixierung,
Mikrofracture/Pridiebohrung
Knorpel-Knochen-Transplantation
Knorpelzelltransplantation

Spezialisierung von:

  • Dr. med. Manuel Olivieri. Facharzt für allgm. Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie und Orthopädie.

    Dr. med. univ. Manuel Olivieri

    30 Jahre Berufserfahrung
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