“Bei mehr als 90% der über 65-jährigen und bei knapp einem Viertel der 34-Jährigen ist Arthrose nachzuweisen.“

Bei der Arthrose handelt es sich um eine chronische Gelenkserkrankung, die durch einen fortschreitenden Gelenksknorpelverlust gekennzeichnet ist. Sie lässt sich bei mehr als 90% der über 65-jährigen und bei knapp einem Viertel der 34- Jährigen nachweisen.

Der Verschleiß des Gelenksknorpels bleibt häufig unbemerkt, da der Verlust des Knorpels erst im Endstadium Schmerzen verursacht. Das Ausmaß des Knorpelschadens bestimmt die Art der anzuwendenden Therapie.

Die Ärzte der chirurgischen-unfallchirurgischen und orthopädischen Gemeinschaftspraxis DREO setzen bei Arthrose neben der operativen Behandlung ein bereits bewährtes konservatives Verfahren ein: ACP auch Eigenbluttherapie genannt.

Damit können Beschwerden bei Arthrose gelindert werden. In manchen Fällen kann durch dieses Verfahren sogar das Einsetzen eines künstlichen Gelenks deutlich hinausgezögert werden.

Wie funktioniert dieses Verfahren?

Zunächst wird dem Patienten mit einer speziell hierfür entwickelten Spritze eine kleine Menge Blut abgenommen. Das gewonnene Blut wird mithilfe einer Zentrifuge getrennt, sodass nur das Plasma mit den Blutblättchen (Thrombozyten) übrig bleibt. Dabei handelt es sich um den entzündungshemmenden Bestandteil des Blutes, also auch den arthrosehemmenden Bestandteil. Diese Thrombozyten werden bei allen Verletzungen aktiv und fördern die Heilungsprozesse, da sie auch Wachstumshormone enthalten. Gerade bei der von uns eingesetzten ACP Behandlungsmethode enthält das gewonnene Plasma eine um das ca. zwei- bis dreifach erhöhte Thrombozytenkonzentration.

Das Konzentrat wird steril in das betroffene Gelenk eingespritzt. Alles in allem dauert der Vorgang ca. 20 Minuten. Die Therapie sollte drei- bis fünfmal im wöchentlichen Rhythmus wiederholt werden, um die maximale Wirkung zu erzielen. Da es sich um körpereigenes Blut handelt, kommt es zu keinerlei Abwehrreaktionen oder anderen Nebenwirkungen. Diese Therapie ist eine gute Alternative zur Schmerzbehandlung mittels Tabletten.

Im Leistungssport hat sich die Methode seit Jahren bewährt und wird auch bei Verletzungen des Bewegungsapparates angewandt. Das Anwendungsgebiet für die ACP-Therapie bei der Gemeinschaftspraxis DREO beinhaltet: Verletzungen des Bewegungsapparates, der Bänder und Sehnen, Muskelentzündungen und –verletzungen, Sehnenverletzungen, Sportverletzungen der Gelenke und Arthrose. Wir setzen die Methode vor allem bei Gelenksbeschwerden ein: Arthrose in Knie- oder Hüftgelenk.

Im Frühstadium der Arthrose zeigt das Verfahren die beste Wirkung, wie Studien belegen. Je früher ACP angewendet wird, desto wirkungsvoller ist die Therapie. Im extremen Stadium der Arthrose, wenn Knochen auf Knochen reibt, ist der Effekt allerdings minimal.

Woran erkennen Sie die Arthrose rechtzeitig?

Anlaufschmerzen im betroffenen Gelenk, die nach einigen Schritten sich zurückbilden bzw. „weg sind“, sind charakteristisch für den Beginn einer Arthrose. Zum Beispiel. Morgens beim Aufstehen oder nach längerem Sitzen kommt es zu diesen sogenannten Anlaufschmerzen. Im weiteren Verlauf treten Schmerzen nach Belastung auf wie z.B. beim Tragen von schweren Lasten, nach kniender oder in Hockstellung ausgeübten Tätigkeiten. Die schmerzfreie Gehstrecke verkürzt sich, so dass der Einsatz von Gehilfen und eine medikamentöse Schmerztherapie erforderlich sind.

Haben Sie Interesse an einer Eigenbluttherapie? Dann sprechen Sie uns hierauf an.

CategoryArthrose, IGEL
  1. 29. Juni 2019

    Es ist echt ätzend einen Arthrose zu haben, es schmerzt überall und die Muskeln sind so verspannt.Habe schon alles hinter mir aber es wird nicht besser. Danke fürs Bericht.

    Lg Mona

  2. 3. Juli 2019

    Hallo Mona,

    dass tut uns sehr leid zu hören! So ist es leider sehr schwierig eine konkrete Aussage zu treffen. Hast Du auch schon die neuen Hyaluron-Spritzen getestet?

    LG

    Dein DREO-Team

Hinterlasse ein Kommentar

*

Your email address will not be published.