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Fachbeiträge


Innovative arthroskopische Operationsverfahren am oberen und unteren Sprunggelenk


Durch wiederholtes Umknicken und entsprechende Traumen im Sprunggelenk entstehen häufig Instabilitäten und Verletzungen des oberen und unteren Sprunggelenkes. Dies kann chronisch Schmerzen verursachen.

Hierbei kommen in unserer Praxis je nach Schweregrad des Befundes individuell abgestimmte OP-Techniken zur Anwendung. Die Arthroskopie des Sprunggelenkes ist längst kein Verfahren mehr welches nur im Einzelfall durchgeführt wird, sondern hat sich im Fußchirurgischem Spektrum als Standartoperationsverfahren durchgesetzt. Die Arthroskopie des Sprunggelenkes zeichnet sich durch die Durchführung und die niedrige Komplikationsrate sowie universelle Einsetzbarkeit aus, kann durchaus auch ambulant durchgeführt werden.

Das Sprunggelenk ist mittlerweile nach dem Knie- und Schultergelenk das dritthäufigste Gelenk an welchem Arthroskopien durchgeführt werden. Meistens werden die Sprunggelenksarthroskopien spezielle Instrumentarien z.B. spezielle Optiken mit einem geringeren Durchmesser von 2,7 mm (30°-Optik) sowie kleineren Instrumenten verwendet. Das obere Sprungge- lenk sowie das untere Sprunggelenk können von ventral, d.h. von vorne oder auch von dorsal, d.h. von hinten mit dem Arthroskop (Kamera) gut eingesehen werden. Hierbei muss der Verlauf von Gefäß-Nerven- und Sehnenstrukturen beachtet werden. Insgesamt liegt die Komplikationsrate bei Sprunggelenksarthroskopien lt. Literaturberichten zwischen 1 und 10%.

Durch entsprechende Unfallmechanismen entstehen Schäden am Knorpel, Knochen- und an den Bandstrukturen. Durch die minimalinvasive Behandlung können diese Strukturen bearbeitet werden, z.B. durch eine Microfractorierung (Anbohrung des Knochens) des Knorpeldefekts mit speziellem Instrumentarium. Ebenso können freie Gelenkkörper entfernt und Narbenstränge gelöst werden und so zur Beschwerdefreiheit des Gelenkes führen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Arthroskopie des Sprunggelenkes eine Vielzahl von diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bietet und bei niedriger Komplikationsrate gewinnbringend bei Sprunggelenkserkrankungen in der Sportmedizin eingesetzt werden kann. Die eindeutige Domäne der Sprunggelenksarthroskopie liegt in der Behandlung des knöchernen und des Weichteilschadens sowie der Behandlung von Knorpelverletzungen und Entfernung freier Gelenkkörper ohne Eröffnung des Gelenkes.



Die Dreo Gemeinschaftspraxis betreut die Patienten bis zur endgültigen Genesung kompetent in einem angenehmen und persönlichen Umfeld.
 

Dr. med. univ. Eberhard und Dr. med. Olivieri
                     
                 
   
       
Letzte Änderung: Administrator am 25.10.2014 Erstellt: Administrator am 25.10.2014